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Der Cappuccino mit heimischen Wurzeln

Der Cappuccino entstand vermutlich, als österreichische Soldaten, die in Italien stationiert waren, weiterhin ihren gewohnten Kapuziner trinken wollten. Mit der Zeit entwickelte sich daraus der heutige Cappuccino, der mit seiner Urform nur noch wenig gemein hat.

Zubereitung

Kaffee ändert sich je nach Kultur, nationalen Gepflogenheiten oder persönlichem Geschmack. Grundsätzlich können aber vier Zubereitungsarten unterschieden werden. Beim in Deutschland, der Schweiz und den USA verbreiteten Filterkaffee wird siedendes Wasser durch das in einer Filtertüte befindliche Kaffeepulver gefiltert. Dieses Verfahren wurde 1908 von Melitta Benz erfunden.

Unter anderem aber vor allem in Italien wird Espressokaffee getrunken, bei dem Wasser unter hohem Druck (9-15 bar) durch den freigemahlenen Kaffee geleitet wird (Extraktion). Es bildet sich dadurch ein Schaum aus Kaffeeölen - die Crema.

Bei der Zubereitung von Türkischem Kaffee (Türkei, Balkan oder Griechenland) wird der sehr fein gemahlene Kaffee mit reichlich Zucker und Wasser in einem speziell dafür konzipierten, leicht konischen Kupferkesselchen aufgekocht - dem sogenannten Ibrik oder Mokka.

Eine in Frankreich sehr beliebte Methode des Kaffeekochens wird mittels der French Press oder Pressstempelkanne bewerkstelligt. Ähnlich wie beim Türkischen Kaffee wird dabei das Kaffeepulver direkt in das heiße Wasser gegeben und nach einer Weile mittels eines Metallsiebes abgetrennt. Löslicher Kaffee ist Kaffeepulver, das nur durch Zugabe von heißem Wasser zubereitet wird und dann sofort getrunken werden kann.

Auf Basis dieser vier Grundzubereitungen gibt es heute hunderte von Kaffeerezepten und tausende von Rezepten die Kaffee verwenden. Für viele Arten der Zubereitung gibt es spezielle Kaffeemaschinen. Wichtig ist, dass Kaffee ein Genussmittel geblieben ist und nicht als Durstlöscher eingenommen wird, obwohl er von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung DGE als, Getränk anerkannt wird.

Kaffeegenuss
Kaffeetrinker erhoffen sich oft eine anregende Wirkung. Nach einer Studie des an der University of Scranton tätigen US-amerikanischen Chemikers Joe Vinson aus dem Jahr 2005, dient Kaffee neben dem traditionellen Verzehr von frischem Obst und Gemüse, als eine wichtige Quelle von Antioxidantien. Das sind sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe die indirekt das Krebsrisiko verringern.